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01 Dezember 09 - 15:19Fehlende Messwerte durch Stromausfall und defekter Trafo

Am 1.12.09 fiel in Muri der Strom für knapp 3 Stunden aus (ca. 0900 bis kurz vor 1200). Zudem zerstörte eine Überspannung, höchstwahrscheinlich verursacht durch die Wärmepumpe, den Trafo für die Messelektronik. Aus diesen Gründen sind von 0300 bis kurz nach 1300 keine Daten verfügbar.
Es ist jetzt schon der zweite Trafo bei dem die Primärwicklung durchbrannte. Dies geschah jeweils genau zu dem Zeitpunkt als die WP von Heizbetrieb gleitend auf Warmwasserbereitung umschaltete. Um dieses Problem zu vermeiden, wird der neue Trafo für den Messbetrieb an einem separaten Netz betrieben statt direkt mit der WP Versorgung. Aufgrund der geringen Leistungsaufnahme der Messchaltung (< 0.5W) hat dies auf die Messung des Energeiverbrauchs keinen nennenswerten Einfluss obwohl diese jetzt nicht mehr erfasst wird.

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30 November 09 - 19:06Temperaturspreizung und COP

Das Wärmepumpen Testzentrum hat eine kurze Studie veröffentlicht, in der der Einfluss der Spreizung auf den COP untersucht wurde. Die Resultate sind ähnlich wie auf dieser Seite für die Solespreizung gerechnet wurde.
Die Studie kommt zum Ergebniss, dass unter den untersuchten Bedingungen eine Spreizung zwischen Vor- und Rücklauf der Wärmepumpe von 10 K ideal ist. Die Aussagen beziehen sich auf das Kältemittel R407c. Bei Spreizungen unterhalb 5 K bricht der COP vergleichsweise stark ein, auch ohne Einbezug der Umwälzpumpen. Dieses Verhalten ist auf das Gleit des R407c zurückzuführen. Mit Einbezug der Umwälzpumpe ist eine Spreizung von 5 K leicht schlechter als bei 10 K, obwohl der COP des Verdichters besser ist. Die COP Abnahme unter 5 K ist noch deutlicher. In der Studie wurde aber offensichtlich nur der Anteil des Druckverlusts im Kondensierer berücksichtigt, den die Pumpe überwinden muss. Wird der gesamte Druckverlust des Heizsystems berücksichtigt, verschiebt sich das Optimum weiter Richtung grösserer Spreizung.
Der ideale Arbeitspunkt ist jedoch von Anlage zu Anlage unterschiedlich. Einerseits ist der Einfluss der Heizkreispumpe ein gewichtiger Faktor. Bei leistungsstarken Umwälzpumpen liegt das Optimum bei höheren Spreizungen als bei kleinen, effizienten Pumpen. Ebenso hat das Kältemittel einen Einfluss. Vor allem bei Kältemitteln ohne Gleit wie etwa R134a dürfte die Situation bei Spreizungen < 5 K deutlich anders aussehen.
Wie in Abb. 1 zu sehen, ist die Kondensationstemperatur bei R407c nicht konstant (Gleit). (In der entsprechenden Grafik im Bericht des WPZ ist dies falsch eingezeichnet, ebenso wie die Bezeichung "Länge des Kondensators" die die Enthalpie sein sollte.) Steigt nun die Rücklauftemperatur an, sinkt die Unterkühlung und die Kondensationstemperatur steigt, da ansonsten die Heizwassertemperatur über die Endtemperatur der Kondensation zu liegen käme (was nicht sein kann). Beides verschlechtert den COP. Die optimale Spreizung liegt vermutlich im Bereich des Gleits. Im idealen Wärmetauscher (unendliche Fläche) wäre die Heizmitteltemperatur gleich der mitleren Kondensationstemperatur (ohne Berücksichtigung der Enthitzung). Die Kurven Heizkreis (rot) und Kältemittel (blau) lägen im Bereich der Kondensation übereinander (Abb. 1c). Sinkt die Spreizung gegen 0, d.h. die rote Kurve wäre waagrecht und die mittlere Kondensationstemperatur liegt im besten Fall um den halben Gleit höher als die mittlere Heizkreistemperatur. Die Endtemperatur der Kondensation ist hier der bestimmende Punkt. Bei höherer Spreizung als der Gleit wird hingegen die Anfangstemperatur der Kondensation (Taupunkt) die bestimmende Grösse die die Kondensationstemperatur nach oben drückt.


Abb 1. Temperaturverlauf im Kondensator für unterschiedliche Spreizungen.

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15 Oktober 09 - 09:34Haizsaison hat spät begonnen

Die diesjährige Heizsaison hat rund einen Monat später als letztes Jahr begonnen. Im 2008 musste die Wärmepumpe bereits am 14. September eingeschaltet werden. Dieses Jahr war es erst am 12. Oktober der Fall. Dem aussergewöhnlich milden Herbst sei Dank.
Der aufmerksame Beobachter hat festgestellt, dass vom 14. September bis 12. Oktober 09 die angezeigte JAZ laufend etwas gesunken ist. Dies liegt daran, dass die JAZ gleitend über ein Jahr berechnet wird, d.h. von heute 365 Tage zurück. Im vergangenen Monat fielen die Tage mit hoher Tages-Arbeitszahl aus der Statistik und wurden mit Tagen ohne Verbrauch ersetzt. Die JAZ sinkt, der Verbrauch aber auch. Dieses Beispiel zeigt, dass eine höhere JAZ nicht immer gleichbedeutend ist mit weniger Verbrauch (in den meisten Fällen aber schon).

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16 Februar 09 - 16:35Abwesend bis 6.4.2009

Wegen Abwesenheit sind bis am 6.4.2009 leider keine Beratungen möglich. Emails können auch nur sporadisch beantwortet werden.

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